Reisebericht Korsika
Ein Urlaub auf der Insel Korsika, die auch den Namen „Insel der Schönheit“ trägt, kann vieles bieten. Aber, was man auch vorhat, zu besichtigen oder auszuprobieren, man sollte es sich nicht entgehen lassen, die Wanderschuhe einzupacken. Der erste Anlaufpunkt unserer einwöchigen Reise war eine kleine, schmale Bergeisenbahn, die uns an der unberührten Natur Korsikas vorbeiführte. Große Teile der Insel stehen unter Naturschutz und strahlen daher ihre natürliche Schönheit aus. Die Fahrt mit der beliebten Bergbahn startete am Strand Ajaccios, einer der größten Städte auf Korsika, und führte durch die Berge direkt zu einem Weingut. Hier – und natürlich in den Bergen – erstrecken sich zahlreiche Wanderwege, die man teilweise auch sehr gut für eine Fahrradtour nutzen kann.
Mehrmals besuchten wir die türkisfarben kleinen Buchten mit ihren langen weißen Natursandstränden. Auf Korsika lässt es sich nämlich aufgrund der günstigen Wetterbedingungen nicht nur gut schnorcheln, sondern auch surfen, Kajak fahren oder an den Stränden entlangreiten.
Auch unser Besuch in der kleinen Stadt Bonifacio an der Südwestküste der Insel hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Von dem Städtchen aus, das auf weißem Kalkstein steht, kann man mit dem Boot eine beeindruckende Grotte unterhalb der Stadt besichtigen.
Nicht zu vergessen ist die korsische Küche, die neben unterschiedlichen Fisch- und Käsesorten auch Kastanien zu ihren Gerichten anbietet. Obwohl diese bei unserem Kleinsten nicht so gut angekommen sind, viel die Heimfahrt nach einer Woche auf Korsika recht schwer.